Hauptinhaltsbereich
«Psychosen vermeiden – dank Früherkennung» Referat am Montag, 19. & 26.2.2018
Schizophrene Psychosen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen und neigen oft zu einem chronischen Verlauf.
Früh erkennen und handeln
Die schizophrene Psychose ist eine Erkrankung wie jede andere auch. Sie entsteht durch eine Wechselwirkung zwischen genetischer Veranlagung und belastenden Umweltfaktoren wie Erkrankungen und sozialen Stresssituationen. Symptome für eine Psychose zeigen sich oft bereits Monate oder sogar Jahre vor dem Ausbruch. Frühzeitig erkannt, ist die schizophrene Psychose gut behandelbar. Wie ermittelt man das Risiko an einer Psychose zu erkranken? Auf welche Schwerpunkte setzt eine ambulante Behandlung und wann ist eine intensive therapeutische Behandlung oder ein Gruppensetting sinnvoll? Die Referentin wird diese und weitere Fragen beantworten.
Einblick in die Praxis
Funda Akkus klärt über die biologischen Ursachen der schizophrenen Psychose auf und spricht über die neusten Behandlungsmöglichkeiten. Dabei geht sie auf die Bedeutung der Früherkennung von Symptomen ein und erklärt, welche Rolle erbliche Faktoren bei der schizophrenen Psychose spielen. Sie vermittelt ein besseres Verständnis für die Erkrankung selbst und die psychotherapeutische Behandlung. Im Anschluss bleibt reichlich Gelegenheit für Fragen und einen aktiven Austausch mit der Referentin.
Zweimalige Durchführung
Die Veranstaltung dauert von 19.30 – 21.00 Uhr. Sie ist öffentlich, die Teilnahme unentgeltlich. Am 19. Februar 2018 findet sie in St. Gallen statt (Bahnhofgebäude, Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und eine Woche später, am 26. Februar in Wil, im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord. Es ist keine Anmeldung nötig.
Referentin Dr. med. Funda Akkus, Oberärztin und Leiterin der Sprechstunde Früherkennung Psychose, Psychiatrie St. Gallen Nord in Wil